Fachschaft Physik Uni Konstanz

Studium und Ausland?

„Auslandssemester - warum? Hier in Konstanz gibt es doch alles, was ich brauche!“ Das mag für die meisten wohl zutreffen. Aber beim Auslandssemester geht es auch nicht so sehr darum, die physikalische Bildung auf andere Gebiete auszuweiten; wobei das natürlich auch ein interessanter Aspekt ist. Für die meisten Studendierenden geht es primär darum, Neues kennen zu lernen und die viel beschworenen einzigartigen Erfahrungen zu machen. Viele Berufstätige - ob Physiker oder nicht - raten, es zu tun, und klagen: „Ach hätte ich doch damals nur; sobald man erstmal im Berufsleben steht, hat man keine Chance mehr zu so etwas!“

Die Gelegenheit, für einige Monate in eine andere Welt zu wechseln, ist tatsächlich einzigartig (sofern man später nicht Botschafterin, Handelsreisender oder Shaolin-Mönch wird). Die unmittelbaren praktischen Vorteile liegen auch auf der Hand: Neben dem Erlernen oder Festigen einer Fremdsprache lernt man so erst richtig, wie sehr die physikalische Forschung auf internationaler Zusammenarbeit aufbaut.

Das ist ja alles schön und gut, aber wie?

Der Fachbereich und die Uni bieten so viele Möglichkeiten, dass für jeden etwas dabei sein sollte. So gibt es zum Beispiel Angebote und Infos des International Office. Ihr könnt aber auch direkt über den Fachbereich eure Bachelorarbeit in der Arbeitsgruppe einer anderen Uni (von Uppsala bis Hawaii) schreiben. Hierzu informiert ihr euch am besten zu erst hier: Bachelorarbeit im Ausland und fragt dann bei den Professoren eurer Wahl an.

Möglich ist auch, sich im Rahmen des ERASMUS-Programms direkt und eigenständig bei einer Uni zu bewerben, die nicht im regulären Austauschprogramm enthalten ist. Das erfordert zwar etwas mehr Eigeninitiative, ist aber nicht unbedingt mehr Aufwand.

Wichtig ist, dass man sich schon frühzeitig Gedanken macht. Die Vorlaufzeit für eine Anmeldung kann ein halbes oder auch mehr als ein ganzes Jahr betragen. Zur Vorgehensweise schaut man sich am Besten die Infos des Auslandsreferats an und fragt Studenten, die das schon einmal gemacht haben.